Donnerstag, 21. Juni 2007

Speicher-Schuth Riesling, Wasseros, Rheingau Kabinett trocken 2005

speicher-schuth-wasseros-riesling

Letzten Sonntag saß ich bei meiner Mutter auf der Terrasse, wir feierten ein wenig den Geburtstag ihres Mannes den ich sehr gerne mag und sie erzählten, dass sie eine Tour durch das Rheingau gemacht hätten. Kloster Eberbach, Eltville schließlich Kiedrich mit seiner wunderschönen Kirche St. Valentius. Neben dem Welt-Weingut Robert Weil gibt es da natürlich auch noch andere Winzer die man nicht übersehen sollte. Ein Winzer heißt Speicher-Schuth. Der Winzer heißt Ralf Schuth aber das Weingut Speicher-Schuth. Bei dem waren sie und haben einige Weine mitgebracht. Als ich die Flaschen sah rutschte mir zunächst mein Grafiker-Herz in die Hose und ich hatte kurzfristig Angst, einen üblen Ausschlag zu bekommen. Die Etiketten sind seeehr klassisch gehalten und weisen die gleichen Farben auf wie Robert Weil. Nämlich das charakteristische Hellblau und Weiss. Ich dachte zuerst, dass das wohl eine für Kiedrich typische Farbe sei, beispielsweise im Stadtwappen vorhanden. Das ist jedoch rot und weiss.
Was die Winzer geritten hat, diese Farben auszuwählen bleibt mir ein Rätsel und die Weine hatten es schwer, gegen meine Vorurteile anzukommen.

Der erste Wein im Glas war auch direkt eine Niete. Es war die 2005er Sandgrub, ein trockener Riesling Kabinett für 5.50 €. Das wäre ja mal ein Schnäppchen wenn er gut gemacht wäre. Ist er aber in meinen Augen nicht. Die Balance stimmt nicht. Die Frucht ist zurückhaltend und geht Richtung Zitrus. Die Mineralik ist zurückhaltend dafür die Säure prägnant. Dazu ein wenig rauh am Daumen und ohne viel Substanz.

Der im Eichenfass ausgebaut Pinot Noir dagegen war schon deutlich besser. Das Holz gut eingebunden und schön rund. Dafür, dass Holz im Spiel war wirkt er leicht und lebendig.

Der Wein den ich überzeugend fand ist der 2005er Riesling Kabinett Wasseros für an die 8 €. Der trägt viele Stärken des Rheingauer Rieslings in sich. Die Mineralik ist vorhanden und man hat sie schon in der Nase wenn man diese übers Glas hält. Dazu kommen Pfirsich- und Zitronenaromen. Die Säure kommt nicht mit dem Dampfhammer sondern harmoniert mit den Mineralen und der Kohlensäure. Der Wein hat einen ordentlichen Abgang. Schön.

Dienstag, 19. Juni 2007

Montgras Carmenère Reserva 2005

Nicht weit von mit entfernt gibt es einen Laden, der heisst Magd & Knecht. Der Name in Verbindung mit einem Logo, dass mich immer an einen nackten Krieger aus Sparta auf eine alte griechische Vase gemalt erinnert hat mich längere Zeit davon abgehalten, dort hereinzugehen. Es war ein Fehler.
Zum Ersten bekommen sie Brot vom besten Bäcker Bonns, dessen Dinkel-Brote eine gnadenlose Qualität aufweisen. Ich würde das bei Qype eintragen wenn ich Qype nicht scheisse fände.
Zum Zweiten gibt es dort leckere Dinge des Genusses. Aussergewöhnliche Dinge wie zum Beispiel gute Sandwiches. Sandwiches wie es sie in London in allen möglichen Läden gibt, Sandwiches die von Ferne so aussehen wie die an Autobahnraststätten, letzlich aber nur den Namen gemein haben und die Form. Bei Magd & Knecht gibt es die zum Beispiel mit selbst gemachtem Frischkäse, Erdnüssen und einer Senftsorte deren Provinienz mir gerade entfallen ist.
Dazu gibt es täglich wechselnde Menüs ohne Convenience. Alles absolut frisch und hausgemacht. Manchmal gibt es dort eine Schokoladen-Birnen-Tarte die so unglaublich gut schmeckt, dass ich gerade, während ich diese Zeilen in Erinnerung an das letzte Stück schreibe in Tränen ausbrechen möchte.

Warum schreibe ich das alles? Ach so, bei Magd & Knecht gibt es auch Weine. Letzlich habe ich dort einen Heartland Viognier Pinot Gris gekauft. Dazu habe ich mich anscheinend noch gar nicht geäußert.

Letzte Tage gabs den Montgras Carmenère Reserva. Der hat eine schöne Farbe von kirschrot bis violett.

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»Schöne kirschrote Frabe im Glas und feiner Duft nach schwarzem Pfeffer, Schokolade und Vanillenoten. Voller, runder Körper mit seidenem Tannin. Ein typischer und hochklassiger Carmenère der die Beliebtheit der Rebsorte zu unterstreichen weiß.« (Quelle: Fiwimo)

Jau. Ich würde das so werten: Schöne Farbe, leichter Duft nach Vanille und Pfeffer. Schmeckt solide, weich, rund.

Das wars. Der Wein ist gut gemacht. Danke. 8.95 € habe ich dafür ausgegeben und ich meine, dass ist ein Preis, denen ich heutzutage häufig für einen Wein ausgebe auch wenn ich manchmal darüber nachdenke welche Weine ich früher für achtzehn Mark bekommen habe. Allerdings erwarte ich für einen Wein um die 9 Euro ein wenig mehr Eigenständigkeit. Diesen Wein werde ich direkt wieder vergessen haben. Das Etikett jedoch ist nett, das bleibt länger in Erinnerung.

Hoffentlich werde ich hier nicht ausgebotet

Sonderausgebote jedenfalls findet man bei Wine and Co:

Sonderausgebot

Montag, 18. Juni 2007

Geschmack nach unbehandeltem Furunkel am Oberschenkel…

… findet man bei LiZo

Grissemann und Stermann trinken ein Glas und beurteilen den Inhalt.

Samstag, 16. Juni 2007

Finca Villacreces 2003, Ribera Del Duero

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Dieser Wein ist ein Hit! Ich kam drauf weil Gary so begeistert war. Und da er von diesem Spanier so begeistert war gerade weil er nicht wie für Robert Parker gemacht scheint – obwohl Parker ihm 95 Punkte vermacht hat – habe ich mir den Finca Villacreces direkt mal bestellt.

Beim Dekantieren roch der Wein zunächst nach Stachelbeere. Im Glas dann Noten von saftiger Kirsche, Vanille, aber nicht die Vanille von Holzchips oder frischem Barrique, eher echter Bourbon-Vanille. Ausserdem leichtes Holz.

Am Gaumen dann Beeren, dunkle Beeren, schwarze Beeren, gekochte Beeren und wiederum Vanille. Dazu ein Hauch von Früchtetee und – Rhababer. Erstaunlich. Der Wein hat ordentliche Tannine und einen langen Abgang. Er ist saftig, hat eine ordentliche Balance und ist sehr eigen. Das mag ich sehr. Er wirkt sehr frisch. Das mag ich auch. Also, obwohl ein Hauch von gekochten Beeren bzw. Marmelade dabei ist schmeckt er nicht marmeladig.

Ich würde sagen, dass das einer der besten spanischen Weine ist, den ich seit Jahren getrunken habe. Das finde ich vor allem deshalb schön weil ich gerade den Eindruck hatte, dass ich die Spanier in ihrer überwiegenden Mehrzahl gerade satt habe weil ich meine, dass sie sich im Wesentlichen nach Parkerpunkten richten und damit ihre Eigenheiten verlieren. Bei diesem Wein denke ich das nicht.

Interessant ist allerdings mal wieder wie unterschiedlich die Profis diesen Wein sehen. Parker vergibt ordentliche 95 Punkte. Gary Vaynerchuk vergibt 93+ und ist von dem Wein sehr begeistert, gerade vom Preis/Leistungsverhältnis. Der Wine Spectator meint, der Weine hätte nicht mehr als 84 Punkte verdient (!), hätte zu vordergründige Tannine, würde zu penetrante nach Kirsch, Erde und Kräutern schmecken, hätte Muskeln aber keine Finesse. Ich fand die Bewertung in Bezug auf den Kanonkop »Paul Sauer« ja auch schon recht seltsam. Ebenso diese Bewertung.

Kanonkop »Paul Sauer« 2002

Herr im Himmel! Wo bekommt man noch einen guten Bordeaux, sagen wir, einen guten Paulliac für 30 Euro?

Nirgends.

Welche Alternativen gibt es?

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Ich sags Euch: Den »Paul Sauer« Blend des renommierten Weingutes Kanonkop, Stellenbosch. Kanonkops langjähriger Weinmacher Beyers Truter gilt als Meister des Pinotage und eben dieser gilt seit Jahren als der beste vom Kap. Die Edel-Cuvée, das Aushängeschild dieses Weingutes ist der »Paul Sauer«, benannt nach einem der frühen Besitzer des Weingutes.

Der Wein wird im Bordeaux-Stil ausgebaut, deutlicher Cabernet Sauvignon-Anteil. Er variiert zwischen 75% und 85%-Prozent, dazu Cabernet Franc und Merlot. Der Wein wird ca. 2 Jahre in kleinen Eichenfässern gelagert und – man merkt es nicht!
Das ist kein »Oak-Monster« sondern ein feingliederiger Wein. Brombeer und Johannisbeer in der Nase, dazu etwas Holz, aber wirklich nur etwas und ein wenig Nuss. Am Gaumen Beerenkompott, ebenfalls Nuss, dazu Kräuter. Schön ausbalanciert, die Tannine sind ganz fein. Es gibt ein lange anhaltendes Finale.

Diesen Wein habe ich am Kap nicht vermutet. Er schmeckt so gar nicht nach New World. Das ist wirklich ein toller Kauf. 30 Euro gebe ich auch nicht jeden Tag aus aber für diesen Wein hat es sich gelohnt.

Interessant übrigens wie unterschiedlich Meinungen zu einem Wein sein können. Der Winespectator, neben Parker das Renommierblatt in Sachen Weinbewertung schreibt im April 2006: »Quite smoky, with lots of cocoa and coffee covering straightforward plum and black cherry fruit. Lots of cocoa on the finish. This was the better of two bottles. Drink now.« Und gibt ihm 86/100 Punkten.

Das verstehe mal einer. Eine Menge Kakao und Kaffee habe ich nirgends gefunden. Nicht mal unterhalb der Flasche. Smoky fand ich ihn keineswegs, Pflaumen habe ich nicht gefunden... Als gäbe es von diesem Wein verschiedene Varianten. Die Euro- und die US-Variante. Wenn ich Punkte vergeben würde dann wären es 91+

Freitag, 15. Juni 2007

Weine bei Jacques

Gestern war ich also bei Jacques und habe die unten genannten Weine probiert. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich bei Jacques eine deutliche Tendenz der Verflachung des gesamten Angebotes festelle. Wirklich ausdrucksstarke Weine sind selten dabei. Das ist alles gutes Mittelmaß. Selbst die teuren Weine sind normalerweise gutes Mittelmaß.

Und was meine ich mit Mittelmaß? Ich meine, dass diese Weine einfach häufig zu wenig Charakter aufweisen. Sie sind schmeichlerisch, weich, gaumenfreundlich, kurz: Sie tun niemandem weh. Sie sind es aber auch selten wert, dass man über sie diskutiert. Ich habe da vor einiger Zeit mal einen Chateauneuf-du-Pape gekauft und zwar den Ogier-Caves des Papes für 24 Mäuse. Dieser Wein war so unglaublich gefällig das mir fast die Kotze gekommen wäre als ich daran dachte, was man für 24 € alles nicht haben kann. Dieser Wein hatte überhaupt keinen Charakter. Das ist bei einem höherpreisigen Chateauneuf schon schwer hinzukriegen.
Das ist jedoch kein Einzelfall. Das hat wohl eher System. Ein System, dass sich anscheinend ganz gut verkauft.
Ich finde es besser Weine dort zu kaufen als Weine beim Diskounter zu besorgen. Ich finde es aber noch besser, sich in den örtlichen Weinladen zu trauen.

Nachtrag: Der Chateau Latour-Martillac Grand Cru Classé de Graves, Pessac-Leognan 1998 den ich am Jacques-Wühltisch zum kleineren Preis erstanden und mit Holgi an einem Nachweihnachtstag 2006 gelehrt habe – noch vor dem 1990er BIN 389 von Penfolds – hat uns wirklich gut geschmeckt.

Und die Weine der Abbayé der Valmagne mag ich auch immer noch sehr gerne. Aber das hat vielleicht auch mit romantischen Erinnerungen zu tun weil ich in eben dieser Abbayé mal ein Konzert im Kreuzgang miterlebt habe, abends. An meiner Seite saß ein sehr nettes Mädchen welches Indigo hieß und durch den beleuchteten Kreuzgang flog ein große Fledermaus während die Pianistin Liszt spielte.

Weinrieder und Landgraf bei Jacques

Ich hatte hier darauf hingewiesen, dass es deutschen Riesling von Landgraf und Grünen Veltliner bei Jacques als Monatsaktion gibt. Ich also gestern hin und mal schön probiert. Leider schmeckt der Landgraf-Riesling eher nach Frucht-Chardonnay also eher so weltgewandt süffig, so international gefällig und der rieslingtypische eher säurebetonte mineralische Geschmack fehlt. Er schmeckt gut, aber nicht typisch.

Der Veltliner dagegen ist flach, herb, fast bitter. Eine Enttäuschung vom Weinrieder, dessen Rieslinge ich sehr schätze.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Das kalte Grausen

Kaltes-Grausen

Wenn die Weine von Aldi und Konsorten schmecken würden würde ich sie trinken. Echt jetzt. Warum auch nicht. Ich kaufe auch andere Sachen von den Albrechts. Manchmal. Finde ich auch nicht schlümm.

Das Problem: Sie schmecken praktisch nie. Nie! Der hier hatte so viel Säure, dass ich Alka-Seltzer brauchte. Und das zum Spargel. Tss…

Abschweifung: Irgendwo in Bonn an der Konrad-Adenauer-Allee

fleisch

haus-der-tierzucht

Weinrieder Poysdorfer Bockgärten 2000 Riesling aus Austerlitsch

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Wo wir schon bei älterem Riesling sind. Nicht wirklich alt, aber älter. Der Weinrieder ist auch so ein Kollege dessen Weine ich mag. Nicht zuletzt ist er mir sympathisch weil er zwar noch nicht biodynamisch arbeitet aber doch sehr naturnah. Dass das alles egal ist wenn der Wein nicht schmeckt ist eh klar und wurde schon gesagt.

Weinrieder, genauer Friedrich Rieder, will Weine ohne Firlefanz, Stoff sollen sie haben. Und den Stoff hat er. Jede Menge. Und Schmäh. Und Schmelz. Und Säure, feine Säure. Und dann auch noch reife Aprikose. Wirklich sehr reife Aprikose. Und überhaupt Steinobst. Vielleicht Nektarine? Und ein bisschen Pfeffer und ein bisschen Kräutergemisch noch oben drauf.

Das Ganze fein verwoben oder ordentlich gemixt. Ja geh…

Delikat.

Und wer jetzt in den nächsten Tagen zum Karstadt unter den Weinhandelshäusern geht – obwohl Karstadt selbst genug Wein im Angebot hat – der kann bei Jacques Grünen Veltliner 2006 für 8,60 € shoppen. Vom Weinrieder. Ob sich das lohnt habe ich noch nicht ausprobiert. Das mache ich morgen und dann nehme ich mir dort für 6,60 € probeweise noch ne Flasche Riesling 2006 von Landgraf, Rheinhessen mit und schaue was der so kann.

Na Jacques: Geht doch. Es muß nicht immer Frankreich oder Italien oder Spanien oder Australien oder Chile oder Argentinien oder Südafrika oder sons noch jet sein.

Einfach mal ums Eck schauen.

Piessporter Goldtröpfchen Riesling Kabinett 2003

Erst stinkt es, dann kommt Nik Weis mit dem Hammer.

Wer irgendwann mal die Chance hat Weine vom Urbanshof zu trinken sollte dies tunlichst machen. Bei diesen Weinen zeigt sich durch die Bank und durch die letzten Jahrgänge wie komplex und auch wiedersprüchlich Rieslinge sind und sein können wenn man weiss wie man es macht. Und Nik Weis weiss es.

Ich habe hier einen 2003er Kabinett im Glas. Der Wein aus dem Hitzejahrgang geht jetzt in sein viertes Jahr und es sollte wohl auch sein letztes sein. Besser wird er nicht mehr aber das muss er auch nicht. Das, was er kann für seine 11 Euro reicht, gnadenlos.

Zuerst riecht es nach »Autowerkstatt«. Das schrieb Holgi, ich finde das Posting nicht mehr, ist aber sehr treffend. Es schwefelt noch ordentlich bei diesem spontanvergorenen Riesling und zuerst denke ich wieder mal: Ach du Scheisse… Dann denke ich: Ach kennste doch schon… dann denke ich: Das ist aber ein bisschen viel Gestank… und lasse den Wein erst mal im Glas stehen. Nach ein paar Minuten hat sich der Gestank gelegt, der Vergleich mit der Autowerkstatt aber bleibt. Hinzu kommen aber Aromen von Pfirsich, Aprikose, vielleicht reifer Booskop.

Im Mund dann das, was einen guten gemachten älteren Riesling so unvergleichlich macht. Die Kombination aus Schmelz, Süsse, Mineralik und Säure. Das Wechselspiel. Wahnsinn. Die Mineralik ist ganz, gaaanz fein, die Säure filigran, die Süße wie die einer sattreifen Birne und das alles dreht sich im Mund. Hinzu kommt weiterhin Aprikose und Pfirsich. Der Abgang ist, wie ich finde sehr harmonisch. Holgi fand ihn zu kurz, das finde ich nicht aber das mag an der Flasche liegen. Obwohl sie aus dem selbem Karton stammen, die Flaschen. Das einzige kleine Manko ist der Moment der Aufnahme des Weins in den Mund. Da fehlt für einen kleinen Moment die Komplexität. da passiert für einen Moment lang nichts.

Aber was solls. Ich liebe diesen Wein.

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