Mittwoch, 6. Juni 2007

Nederburg Cabernet Sauvignon 2005, Südafrika

Nederburg-Cabernet

Schöne Website, schwacher Wein. Schmeckt nach zu früh geernteten Reben. Blass, pappiger Abgang. Ein typischer Supermarktwein.

Domaine Les Chenes Blancs 1996, Gigondas

Gigondas-Les-Chenes-Blancs

Schade, Schade, Schade. Eigentlich mag ich diese Weine von der Rhône. Dieser allerdings war ein Fehlkauf. Der Wein ist schlicht. Ihm fehlt es an der Würze und Tiefe die diese Weine haben wenn sie gut gemacht sind. Der Wein der Domaine Les Chênes Blancs hat alle diese Attribute nicht. Ein wenig Duft nach Beeren, Kräutern und trockener Erde. Aber nur eine Spur. Nicht, dass der Wein schon zu alt wäre mit seinen 11 Jahren. Aber seine 12 Euro ist er nicht wert. im Gegensatz dazu empfehle ich Weine der Clos du Joncuas. Sie sind fett, erdig, strotzen vor Kraft, sind dabei aber keineswegs klobig.

Sonntag, 3. Juni 2007

Weingut Sander, Rheinhessen

Ein Winzer den ich mit unten genanntem Aufruf meine ist das Weingut Sander. Das Weingut liegt in der Gemeinde Mettenheim im Anbaugebiet Rheinhessen. Es ist bereits seit 250 Jahren in Familienbesitz und schon in den 50er Jahren begann Sander mit naturgemäßem Weinbau – damals freilich noch belächelt. Er wollte etwas gegen Humusverarmung und die Bodenerosion seiner Weinberge tun und die negativen Folgen der Monokultur reduzieren. Der Betrieb wird heute als ältestes nach ökologischen Gesichtspunkten wirtschaftendes Weingut in Deutschland bezeichnet.

Besonders hervorheben möchte ich die Schlossberg-Rieslinge und, neulich getrunken, den Chardonnay. Ein mittelkräftiger Wein mit dezenter Frucht in der Nase und einer fein ausgebauten Frucht-Säure Balance. Der Wein liegt zwischen acht und neun Euro und ist es definitiv wert, probiert zu werden. Daneben gibt es unter dem Namen Trio einfachen Weissen als Cuvee aus Weißburgunder, Müller-Thurgau und Kerner und auch die barrique-ausgebauten Dornfelder sowie den Gewürztraminer finde ich bemerkenswert. Der Merlot wartet bei mir noch auf Entdeckung.

Samstag, 2. Juni 2007

Wein, Masse und Profit

»Als Jacky Mombellet noch ein Junge war, machte sein Vater im Süden Frankreichs 1.000 Hektoliter Wein im Jahr. Davon konnten vier Familien gut leben. Heute, 30 Jahre später, produziert Jacky Mombellet immer noch 1.000 Hektoliter Wein. Doch das Geld, das ihm die Winzergenossenschaft dafür zahlt, reicht nicht einmal mehr für seinen Lebensunterhalt. Deshalb wird er jetzt die Hälfte seiner Rebstöcke ausreißen und dafür Geld von der EU kassieren. 400.000 Hektar Reben will die Europäische Union vernichten lassen, um die Überproduktion und den Preisverfall in Europa zu stoppen.« (Milliardenpoker um den Wein).

Es gibt zwei Arten, Wein zu produzieren. Die Art der Massenproduktion und die künstlerische Art meint Joel Peterson der vor 30 Jahren als so genannter Garage Wine Maker in Kalifornien anfing, Wein zu kreieren. Irgendwann hat er seine Marke dann an einen grossen Konzern verkauft, steht der Produktion aber noch vor und produziert Massenwein auf sehr unterschiedlichem Niveau. Ich habe schon mal einen Ravenswood-Zinfandel von ihm getrunken, Mitte der neunziger Jahre, den ich sehr erstaunlich fand. Wenn ich mich ein bisschen beim Wine Spectator umschaue ist allerdings wohl auch ziemlich viel Mist dabei.

Peterson hat also wohl mal künstlerisch angefangen und ist bei der Massenproduktion gelandet, bei Weinen, die heute im Keller gemacht werden und nicht im Weinberg. Mikro-Oxidation, Eichenchips und Genmanipulierte Hefen sind mittlerweile übliche Methoden.
Interessanter Weise kommt dabei aber trotzdem meist nichts vernünftiges raus und wenn ich durch die Supermarktweine schnuppere dann finde ich praktisch nichts, nichts von Wert. Das hat mir Wein-Plus in der letzten Woche dann auch mal wieder bestätigt mit einem Supermarkt-Weisswein- und Rosétest bzw. mit italienischem Kribbelwasser. Die Wertungen sind teilweise vernichtend. Und zwar geht es hier auch um Weine von grossen, namhaften Handeshäusern, nicht nur um Lidl-, Norma-, oder Aldiwässerchen.

Einige Beispiele (Quelle jeweils Wein-Plus):

Baron Philippe de Rothschild SA
2006, Roséwein, Le Rosé de Mouton Cadet, Bordeaux AOC
Einfache, vegetabile und leicht rotbeerige Nase. Blass im Mund, pflanzlich, matt, kaum Substanz, knapper Abgang.

Baron Philippe de Rothschild SA
2005, Sauvignon Blanc, Weißwein, Le Cadet, Oc
Gealterte, grasig-herbe und etwas zitronige Nase. Sauer, schmal und bitter im Mund, kaum Frucht, kurzer, bitterer Abgang.

Baron Philippe de Rothschild SA
2005, Weißwein, Mouton Cadet, Bordeaux AOC
Einfache, etwas pflanzliche, zwiebelige und melonige Nase mit Papiertönen. Im Mund sehr stumpf, wachsig, alt und bitterlich, unschön.

Baron Philippe de Rothschild SA
2005, Sauvignon Blanc, Weißwein, Oc
Sehr müde, wachsige, gealterte Nase. Im Mund ausgezehrt, sauer und bitter, ohne Frucht, kurz.

Baron Philippe de Rothschild SA
2005, Chardonnay, Weißwein, Le Cadet, Oc
Matt und leicht käsig in der unsauberen, stumpfen Nase. Alt und gezehrt im Mund, säuerlich-bitter, leicht käsig, zehrender Abgang.

Baron Philippe de Rothschild SA, 2005, Chardonnay, Weißwein, Oc
Laktisch, schweißig und karamellig in der Nase. Stumpf, dünn und schweißig. Unschön.

Um nicht nur auf Rothschild rumzuhacken:

Antinori Marchesi
2005, Roséwein, Cipresseto®, Toscana IGT
Sehr einfache, leicht rotbeerige Nase mit Lacknoten. Blass und leicht aldehydisch im Mund, kaum Frucht, Säure, stumpfer Abgang.

Robert Mondavi Winery
2005, Roséwein, Woodbridge®
Sehr einfache, gemüsige und ein wenig an nassen Karton erinnernde Nase. Matt und kartonagenartig auch im Mund, modrige Töne, verhaltene, mostige Frucht, knapper, etwas stumpfer Abgang.

Peter Lehmann
2006, Roséwein, Weighbridge, Barossa Valley
Stumpfe, etwas altholzig wirkende Nase mit vegetabilen, rotbeerigen und apfeligen Tönen. Auch im Mund stumpf, bitterlich, altholzig, unharmonische Säure, vegetabile Noten, viel Gerbstoff, wirkt völlig zerfahren, stumpfer, wachsiger Abgang.

Diese Weine liegen alle zwischen 55 und 70 von 100 Punkten in der Bewertung. Was man vom Punktesystem hält ist in diesem Falle egal denn die Verkostungsnotizen sprechen für sich.
Es sind Weine, die jedem Weinliebhaber das kalte Grausen lehren. Weine allerdings von namhaften Weinmachern (ich wiederhole mich). Wie kommt das? Warum schämen die Leute sich nicht dafür Unwissenden ihre letzten alten zu früh oder zu spät gereiften Trauben mit Strunk und Stiel anzudrehen statt stolz zu sein auf einen vernünftig gemachten Wein? Denn für den Preis, für den diese Weine angeboten werden gibt es sehr ordentliche Qualitäten. Da gehe ich lieber zu Jacques Weindepot und hole mir nen Fünfliter-Kanister Weisswein aus der Cascogne. Frisch, sehr fruchtig, überhaupt nichts besonderes - aber lecker und günstig dazu. Und nicht zu vergessen, dass es genügend kleine Winzer gibt, die sehr ansprechende Qualitäten für den gleichen Preis bieten.

Und viele von uns wohnen nur unweit eines Weinbaugebietes oder nur unweit eines vernünftigen Weinladens. Ich kann nur dazu aufrufen, das Qualitätsstreben und das generationenalte Wissen der »kleinen« Winzer zu unterstützen und sich nicht dem Konsum des Massenfusels hinzugeben.

Dienstag, 29. Mai 2007

AN/2 - Geschmack von vergorenen Dermaptera

Ich habe die letzten beiden Abende genüsslich den Zweitwein von Anima Negra probiert. Er hat mir gut gefallen - bis heute. Da habe ich den Rest der Flasche ins Glas gekippt und zwar in meiner einigermassen dunklen Küche und habe dort auch einen Schluck getrunken. Dann habe ich das Glas mit ins helle Wohnzimmer genommen. Mir fiel aus dem Augenwinkel ein Schatten im Glas auf. Bei näherer Betrachtung sah ich dann dies:

weinobjekt

Wohlgemerkt: Ich hatte die Flasche nicht offen stehen lassen und neben dem Ohrenkneifer (Dermaptera) war noch mehr Dreck in der Flasche. Ziemlich viel sogar.

Ich konnte ein gewisses Würgegefühl nicht unterdücken und meine Zunge fühlt sich immer noch pelzig an. Und das liegt nicht daran, dass der Wein zu viele Tannine hätte.

Dienstag, 22. Mai 2007

Riesling, Robert Weil, die Literqualität

weil-einliter

Die Rieslinge von Robert Weil sind ja nun Legende. Und das Weingut produziert Jahr für Jahr mindestens gleichbleibend gute Weine. Vor allem die Edelsüssen sind berühmt, natürlich aber auch die Einzellagen, die großen Gewächse.

Wie schmeckt der einfachste Wein eines Topwinzers?

Super! Die Einliterflasche zu ca. 10 Euro ist ein reinrassiger Riesling wie man ihn eben zu diesem Preis nur in Deutschland findet. Oder eine solche Qualität eh nur in Deutschland findet. Prägnant, säurebetont aber nicht zu stark, mineralisch, eine schon fast elegante süße Note von Birne und Erdbeere.

Für den Preis wirklich wunderbar.

Christophs und Holgis Mixtour, No. 2

Escherndorfer-Lump-2006

Am Sonntag Abend dann die zweite Mixtour. Diesmal gab es handgemachte Tagliatelle von der Fattoria La Vialla und dazu von ebendieser Fattoria ein Pesto mit Bergminze. Bestreut mit frischem Parmesan.

Getrunken haben wir ganz zurückhaltend nur zwei Weine. Zunächst die »Silvaner Spätlese 2006 Escherndorfer Lump« von Horst Sauer. Dann den Grauburgunder 2006 von... von... Nein, ich kann es nicht sagen. Von Wagner-Stempel. Aber auch nur weil ich ihn noch nicht probiert hatte. Versprochen. Immerhin habe ich jetzt den Grauburgunder, den Weissburgunder, den Rieslin vom Porphyr, den Gutswein und Scheurebe 2006 im Glas gehabt. Da kommt dann vielleicht später noch der Herkreetz und der Höllberg dazu und das wars.

Zunächst zum Sylvaner. Dies ist nicht meine Traube. Ich muss das so feststellen. Ich kann mich mit ihr nicht anfreunden. Sie ist mir zu blumig auf eine schwer zu beschreibende Weise. Ich mag blumige Rieslinge aus dem Elsass oder Gewürztraminer von dort oder aus Südtirol. Das mag ich alles. Aber keine Sylvaner. Und daher auch keine von Horst Sauer. Zumindest nicht die trockenen. Mir hat nicht mal der Sylvaner von Wagner-Stempel gefallen. ;-)
Gut gemacht war der Wein von Horst Sauer allemal wenn ich auch den Eindruck hatte, dass er besser noch ein Jahr länger gelegen hätte. Aber was solls. 12.50 bis 15 euro je nach Laden. Ich muss mal seine Rieslinge probieren.

Dann der Grauburgunder von W-S. Helles Gelb im Glas. Säure in der Nase und etwas Frucht. Die Säure dominiert etwas zu stark. Es ist ein einfacher Wein für ca. 6.40,- Ich muss sagen, neben den Rieslingen hat mir der Chardonnay und der weissburgunder am besten gefallen.

Nachtrag. Habe den Grauburgunder am nächsten Tag zu Spargel getrunken. Das war sehr angenehm. Die Standzeit hat ihm gut getan, die Säure war etwas weggeschoben und das Essen tat ihm gut. Eher ein Essensbegleiter als ein Wein den man einfach so lieb haben kann.

Christophs und Holgis Mixtour, No. 1

Mixtour-1

Es ist ja ärgerlich wenn man sich für knapp zwanzig Euro ne Flasche Wein kauft – so dicke habe ich es jetzt auch nicht – und dann festellen muss, dass der Wein hinüber ist.

So am Freitag passiert. Mein bester Freund Holger war da, und wir haben ein, zwei Weinchen getrunken.
Angefangen mit »Prinz zu Salm Dalberg'sches Weingut, Schloss Wallhausen Riesling Kabinett 2005«, Nahe, 9 % Vol. Alc. Den meine ich nicht mit der schlechten Erfahrung. Den fanden wir beide beeindruckend ob seiner fruchtig-süssen Opulenz. Ein Wein, den man als lieblich betitteln würde wenn das nicht so herabwürdigen würde. Gut gemacht. Ein schönes Zusammenspiel aus Säure und Frucht. Typische Rieslingnoten, etwas Rosen, saftige Melonen. Begeisternd! Um die 10 Euro im Bioladen, in diesem Fall bei Basics.

Als zweiten Weine habe ich ihm den 2004er Wagner-Stempel »Riesling vom Porphyr« aufgeschwatzt, dem Holger. AH! DA IST ER WIEDER DER WAGNER-STEMPEL! O.k. es ist das inoffizielle Wagner-Stempel-Weblog. Ich geb's zu.
Also ich meinte im Vorfeld zu ihm, dass das einer der besten Rieslinge bis 15 Euro sei die er bisher getrunken habe und ich glaube, der Meinung war er auch. Zumindest fand er ihn beeindruckend und das nicht wegen seiner vordergründigen Qualitäten sondern wegen seiner Seele die, so Holgi »ich zwar nicht verstehe aber doch verehre«. Ein Wein, der nach warmem Stein schmeckt. Und nach viel mehr.

Der dritte Wein war dann die Enttäuschung. Und das, obwohl ich mich so darauf gefreut hatte. Der »Vertente« 2001 von Dirk van der Niepoort.
Die Niepoorts sind eine Legende in Portugal und mittlerweile das einzige verbliebene Familienunternehmen wo der Name der Unternehmung noch dem der Familie entspricht. Die Portweine sind ebenfalls eine Legende.
Und neben den Portweinen hat Dirk van der Niepoort seit einigen Jahren Weine von epischer Größe vinifiziert – zum Beispiel »Batuta«, »Charme« und »Redoma«. Daneben einen erfolgreichen 10 Euro-Wein namens »Fabelhaft« der auch wirklich lecker zu trinken ist. Und in der Mitte der »Vertente«. Die Reben für »Vertente« kommen aus Weinbergen im Umkreis von 15 km rund um die Quinta de Nápoles
im Tedo Tal (ein Seitental des Douro). »Vertente« besteht hauptsächlich aus Touriga Nacional, Tinta Roriz
und Touriga Franca. Die Trauben stammen aus 15 bis 60 Jahre alten Weinbergen, die grösstenteils gemischt
bepflanzt sind. Der Boden ist reiner Schiefer. Aufgrund des sehr kargen Bodens und dem hohen Alter der
Reben beträgt der Ertrag nur rund 25 Hektoliter / Hektar.
So weit die Theorie.
In der Praxis war es ein Wein der furchtbar nach Alkohol und Kleber stank und erst nach zwei Tagen in der Karaffe so weit trinkbar war, dass man etwas erkennen konnte. Was blieb war der bemitleidenswerte Geschmack wahrhaft billigen Port-Fusels. Der Wein hatte leider gar nichts mehr mit dem zu tun, was er mal war und wie er in diversen Verkostungsnotizen beschrieben war. Schade. Wir haben dann einen Chateau Trois Moulis getrunken. Einen ehrlichen, fast klassischen einfachen Bordeaux. Schmeckt frisch, erdig mit einer leichten nicht störenden Säure. Das Richtige für den Ausklang mit eh schon zuviel Alkohol im Kopf.

Samstag, 12. Mai 2007

Deutzerhof Cuvée 2000

Weinfarbe-Deutzerhof Deutzerhof-Cuvee-2000

Der Deutzerhof Cuvée ist ein Blend aus Spätburgunder, Dornfelder und Portugieser wenn ich es richtig nachvollzogen habe. Diese Cuvée gibt es unter diesem Namen nicht mehr, sie heisst jetzt »Légère« und der Name wirkt ein wenig gewollt. Nichts desto trotz werden wohl die gleichen Traubensorten verwendet. Der Spätburgunder dominiert diesen Wein, was für einen von der Ahr stammenden Tropfen nicht verwundert. Er gibt dem Wein Himbeeraromen und etwas Pfeffer. Struktur und Kraft kommen vom kleineren Anteil Dornfelder.

Mich hat verwundert, dass dieser leichte Wein nach sieben Jahren noch so gut im Schuss war. Auch wenn es jetzt Zeit wird ihn zu trinken.

Ich breche eine Lanze für Rotweine von der Ahr. Es gibt dort wirklich sensationell gute Weine. Wenn man nicht ständig nur eichenfassausgebaute vanillige Merlots, Cabernet, Syrahs, Garnachas oder Tepranillos usw. trinken mag sondern sich auf etwas komplexere und leichtere Weine einlassen will kann man wirklich was entdecken was weit jenseits der leichten deutschen Dornfelder liegt.

Und bei diesen Burgundern hat man vor allem die Gewissheit, dass man Qualität ins Glass bekommt. Wenn man sich für Weine aus der Bourgogne entscheidet ist das noch gar nicht so sicher und man mag eine Menge Geld ausgeben und ist dann nachher enttäuscht. Mir ist es zumindest einige Male so ergangen.

Neben dem Deutzerhof empfehle ich vor allem Meyer-Näckel, und hier als Einstieg den einfachen Spätburgunder, den Frühburgunder oder – sehr schöner Wein – »us de la meng«.

Castillo di Monesma 1999

Castillo-di-Monesma-1999

Ich habe mir vorgenommen jeden, aber auch wirklich jeden Wein, den ich in Zukunft trinke hier zu beschreiben. Dazu gehört auch dieser aus dem Somontano stammende Wein von dem ich mir ein paar eingelagert hatte.

Dies hier war die letzte Flasche, zum Glück, denn der 1999er Jahrgang hat seine beste Zeit hinter sich. War es früher ein ziemlich frischer Wein mit Anklängen von Cassis und Tabak und gut eingebundenem Holz wirkte er nun gebeugt, wie ein alter Mann am Stock. Die Farbe am Glasrand etwas bräunlich, der Duft verflogen... Schade.

Der 2000er soll allerdings noch ziemlich krachen.

Laurentiushof Weissburgunder 2006, Mosel

Laurentiushof-Weissburgunder-2006

Dieser Wein stammt vom Weingut Franzen-Martiny aus Bremm an der Mosel. Franzen-Martiny bewirtschaftet 3.8 Hektar in ökologischer Landwirtschaft. Das ist mir ja sehr sympathisch. Trotzdem liegt es auf der Hand, dass letzlich auch bei ökologischem Weinbau trotzdem die Qualität des Weinbergs und Sinn und Verstand des Kellermeisters entscheiden.

Der Weissburgunder 2006, trocken ausgebaut, überraschte mich in der Nase mit einem feinen Bouquet von Pfirsich, aber auch Orange. Im Mund ist er eher eindimensional und das Aroma verschwindet ziemlich schnell. Ordentlich gemacht aber nicht wirklich etwas, an das ich mich länger erinnern werde.

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