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    <title>weinwelt : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>austerlitsch</dc:publisher>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
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    <title>weinwelt</title>
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    <title>Ich bin umgezogen</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://www.originalverkorkt.de&quot;&gt;originalverkorkt.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Abschweifungen&quot;&gt;Abschweifungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T22:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4369216/">
    <title>Weinrallye #5: Sangiovese</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;60&quot; alt=&quot;weinrallye_14&quot; width=&quot;120&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/weinrallye_14.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Hosbach hat in seinem Weblog &lt;a href=&quot;http://hausmannskost.blogg.de/&quot;&gt;Hausmannskost&lt;/a&gt; das Thema der fünften Weinrallye veröffentlicht. Die Rebsorte Sangiovese soll es sein, möglichst nicht aus der Toskana, auch nicht zwingend aus Italien. Mal schauen, was sich da so bietet. Ich habe da eigentlich schon einen persönlichen Favoriten, weiss aber noch nicht ob ich ihn besorgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mitmachen einladen möchte Wolf Hosbach und der Rest der Truppe wohl auch noch einmal explizit alle Nicht-Weinblogs. Bei der Rallye geht es nicht um eine Sammlung professioneller Verkostungsnotizen, sondern um Spaß am Trinken und Schreiben, um Geschichten, Stimmungen und Meinungen. Auch Weinfreunde, die keinen eigenen Blog betreiben, dürfen einen Beitrag schreiben und dann an Hausmnnskost senden.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Weinrallye&quot;&gt;Weinrallye&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-21T15:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4361863/">
    <title>Sander Riesling  Sauvignon Blanc 2004</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4361863/</link>
    <description>Tja. Über die Herren Sander und deren Weine hatte ich mich ja schon mal geäußert und verlauten lassen, dass ich &lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/stories/3795904/&quot;&gt;sie&lt;/a&gt; durch die Bank gerne mag. Vor allem den Chardonnay und den &lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/stories/4238675/&quot;&gt;Schlossberg-Riesling&lt;/a&gt;. Die Herren Sander gehörten mit zu den Ersten in Deutschland die sich mit Sauvignon Blanc beschäftigt haben und der reinrassige ist auch nicht schlecht. Wobei ich den von beispielsweise Wagner-Stempel deutlich besser finde. Was ich heute im Glas hatte war ein Riesling-Sauvignon Blanc. Kurz gesagt dachte ich im ersten Moment an Honigmet mit feiner Säure. Dann spaltet sich der Geruch und es kommen Apfel, Mango und Holunder hinzu.  Der Geschmack ist frischer als die Nase erahnen lässt. Jetzt kommt der Riesling ins Spiel mit seiner ausgewogenen Mineralik und Säure. Schön. Knackig frisches Spiel mit Restsüße und Obstsalat. Nach meinem Geschmack hätte es ein wenig weniger Sauvignon und ein wenig mehr Riesling sein können aber was soll es.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/weissweine+deutschland&quot;&gt;weissweine deutschland&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-18T15:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4361822/">
    <title>Christophs und Holgis Mixtour, No. 4</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4361822/</link>
    <description>Wie schon einige Male zuvor haben der &lt;a href=&quot;http://holgi.blogger.de/&quot;&gt;Holgi&lt;/a&gt; und ich uns mal wieder auf ein paar Glässchen Wein getroffen. Diesmal lief sehr nebenbei das Qualifikationsspiel gegen Irland und später weniger nebenbei Tadellöser &amp; Wolf. &lt;br /&gt;
Ich hatte Holgi gebeten doch noch mal bei Florian Weingart vorbeizufahren um noch etwas von dem wunderbaren Stoff mitzubringen. Das hat er auch mit Begeisterung gemacht wie man so &lt;a href=&quot;http://holgi.blogger.de/stories/938717/#comments&quot;&gt;lesen&lt;/a&gt; kann und ihn später mit noch mehr Begeisterung auch getrunken. Der Holgi mag solch opulente Frucht sehr gerne. Ich auch und habe es &lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/stories/4309284/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klasse für sich war der Wein den ich am Vorabend geöffnet hatte und den es noch einmal zu trinken galt. Auch mit viel Frucht, aber feiner, differenzierter. &lt;br /&gt;
Beim &lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/stories/4345514/&quot;&gt;Tasnim&lt;/a&gt;, den sich der Holger dann direkt auch noch &lt;a href=&quot;http://www.erlesener-wein.de/tasnim.html&quot;&gt;bestellt&lt;/a&gt; hat  und zwar, wie ich finde zu einem fast unseriösen Preis  war genau so frisch und einladend wie am Abend zuvor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Wein ist nicht zuletzt deswegen so wunderbar gelungen weil er nach dem einladenden Duft aus dem Glas einen Moment verharrt wenn wir den ersten Schluck im Mund haben um dann nach und nach  nicht explosiv sondern dosiert  seine Aromenvielfalt zu verströmen. Das ist wirklich toll gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dritten Wein am Abend, das ging noch weil vom Tasnim nur ne halbe Flasche und vom Weingart nur zwei halbe Glas stand der Blauschiefer 2005 vom Herrn Näkle auf dem Programm.&lt;br /&gt;
Und ich weiss nicht ob es am Wein lag oder an uns, am Herrn &lt;a href=&quot;http://www.meyer-naekel.de/&quot;&gt;Näkel&lt;/a&gt; oder vielleicht am Fußball irgendwie lag uns dieser Wein überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
Nach diesen fruchtig-frischen mit je 13.5 % auch alkoholreichen Weissweinen wirkte der Blauschiefer blass und einfallslos. Langweilig wäre vielleicht der richtige Begriff. Ein wenig Duft nach nasser Erde, vielleicht etwas frischen Waldpilzen, Beerenaromen. Uns fehlte die Mineralik, die Rafinesse am Gaumen und auch der Biss. Ich muss den Wein noch mal zu anderer Zeit trinken. Vielleicht tue ich ihm ja unrecht.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Mixtouren&quot;&gt;Mixtouren&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-18T14:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4347462/">
    <title>Erstaunlich, was man so alles über sich ergehen lässt wenn man Kinder hat.</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4347462/</link>
    <description>Erstaunlich, was man so alles über sich ergehen lässt wenn man Kinder hat.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Abschweifungen&quot;&gt;Abschweifungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-13T20:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4346317/">
    <title>Vier Burger zum Traumgewicht</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4346317/</link>
    <description>»Das Morgenmahl verläuft dann so, wie es mir erzählt wurde. Es gibt einen riesigen Haufen Eier - verdeckt von Speck, der in soviel Fett herausgebraten wurde, dass man damit die komplette Schuhkollektion von Paris Hilton polieren könnte. Dazu gibt es Kartoffeln in Buttersoße und Weizentoast.«, gelesen in der Sueddeutschen &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/leben/artikel/607/137331/&quot;&gt;Online&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schön dort:&lt;br /&gt;
»Es gibt diese Theorie von schwarzen Löchern, die auf kleinem Raum unglaublich viel Masse vereinen und aufgrund ihrer Dichte die Raumzeit so krümmen können, dass von außen aus gesehen nichts in endlicher Zeit aus seiner inneren Region austreten kann. Ihre Existenz ist bis heute umstritten, ich bin mir jedoch sicher: Dieser Schokoladenkuchen kommt ihm sehr nahe.«</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Abschweifungen%2C+Web&quot;&gt;Abschweifungen, Web&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-13T10:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4345630/">
    <title>Der Al</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4345630/</link>
    <description>Als ich heute laß, dass Al Gore den halben Friedensnobelpreis erhalten wird musste ich zunächst einmal lächeln. Ich dachte, das mal wieder einer der Großen abkassiert während sich seit vielen vielen Jahren tausende Aktivisten für die gleiche Sache, den weltweiten Umweltschutz, abrackern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich etwas länger darüber nachgedacht und halte schließlich die Entscheidung für bemerkenswert wenn nicht sogar für gut.&lt;br /&gt;
Warum? Weil es letzlich nur große Veränderungen gibt wenn man Persönlichkeiten hat, die die Notwendigkeit einschneidender Maßnahmen mit großer Geste  öffentlichkeitswirksam durch die Medien tragen. Al Gore ist so eine Persönlichkeit. Und er tut dies nun schon seit vielen Jahren. Es hat sich den Umweltschutz nicht auf die Fahne geschrieben um sich permanent selber ins Rampenlicht zu stellen sondern er nutzt seine bereits vorhandene Popularität aus um Menschen für den Klimaschutz zu gewinnen die sonst taub bleiben würden. Er tut dies übrigens nicht nur im Großen sondern experimentiert schon seit vielen Jahren im Kleinen auf seiner Ranch mit alternativen Methoden beispielsweise in der umweltschonenden Düngung von Pflanzen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Punkt: Al Gore ist US-Amerikaner. Und es Bedarf eines Umlenkens der US-Politik im Bezug auf nachhaltige Klimapolitik wenn sich wirklich etwas ändern soll. Dieser Wandel vollzieht sich, wenn man genauer hinschaut, langsam aber stetig. Dies ist mit ein Verdienst von Al Gore. Daher ist es wichtig, ihm mit diesem renommierten Preis den Rücken zu stärken. Noch ein Punkt: Dieser Preis ist ein weiteres Stilett welches dem konservativen Klientel rund um George W. Bush jr. tief ins Fleisch dringen wird und sie darauf hinweist, dass Sie letzlich nicht weiterhin mit Ignoranz reagieren können sondern sich an die Ziele, die Al Gore vertritt annähern werden müssen - auch wenn G.W.B. heute bei seinem einzigen öffentlichen Auftritt das Politikum Al Gore geflissentlich ignoriert hat. So sind sie halt - wie Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Punkt: Das Nobelpreis-Komitée war weitsichtig genug neben Al Gore eine weltweit operierende Organisation zu würdigen die auf der anderen Seite des Klimaschutzes steht. Es sind nicht die Menschen der großen Gesten sondern die Fachleute des stetigen Wandels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher Chapeau!</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Abschweifungen&quot;&gt;Abschweifungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-12T21:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4345514/">
    <title>Loacker, Tasnim Sauvignon Blanc, 2006, Südtirol</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4345514/</link>
    <description>Heute mittag las ich im Newsfeed von Wein-Plus, dass es dort eine vierteilige Reihe zu biologischem Weinanbau in Südtirol geben wird und man mit Rainer Loacker beginnt weil man mit ihm beginnen muß, konsequenter Weise, da er in Südtirol damals der Vorreiter war, vor fast dreissig Jahren. Damals belächelt, wie so oft die Avantgarde, gehört er heute mit zur Spitze der Weinszene dort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begonnen hat er, weil er sein Leben umstellen wollte nach schwerer Krankheit und nicht weitermachen wollte mit seiner Teilhabe an einer erfolgreichen Süßwarenfabrik. Da die Homöopathie ihm geholfen hatte, so Loacker, seine Krankheit zu besiegen und er ein großer Weinliebhaber war begann er sich mit dem der Homöopathie verbandelten Feld der Biodynamik auseinander zu setzen. Er ist diesen Weg letzlich konsequent gegangen, trotz allem schlechten Gerede, trotz aller Rückschläge die es mit sich bringt wenn man erst mal keine oder doch wenig Ahnung hat. Das macht ihn mir sympathisch. Was man von Homöopathie hält oder nicht bleibt jedem selbst überlassen. Ich bin damit aufgewachsen und habe Situationen und Krankheitensverläufe erlebt, in denen homöopathische Medikamente bei mir Erstaunliches bewirkt haben. Ob man dies nun einerseits und die Biodynamik andererseits als Humbug ansieht ist nebensächlich denn eines muss man den Biodynamikern zugestehen: Sie gehen sehr sorgsam mit der Natur um, schätzen die Produkte ausserordentlich und alles, was auf dem Weg zu diesen Produkten führt. Und das kann nicht falsch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in diesem Falle nicht. Der Artikel heute Nachmittag hat mich dazu gebracht eine der raren Flaschen Tasnim in den Kühlschrank zu stellen, schon einige Tage bin ich darum herum scharwentzelt. Heute also eine der zehn Flaschen die ich mir weggelegt habe von den 500 die es lediglich für den deutschen Markt gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/tasnim.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;tasnim loacker sauvignon blanc&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;tasnim loacker sauvignon blanc&quot; width=&quot;30&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/weinwelt/images/tasnim.jpg&apos;,119,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/tasnim_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe eine viertel Flasche des Weines in einen Dekanter geschüttet und aus der Karaffe strömte direkt ein betörender Duft eines exotischen Obstsalates. Mir schossen Bilder aus meinem Thailandurlaub  immerhin schon sieben Jahre zurückliegend  durch den Kopf. Kobulon Le, diese winzige Insel in der Andamannen-See wo wir häufig den Tag begonnen haben mit einem Salat reifer Papayas und Mango. Dazu ein wenig der für Sauvignon Blanc typischen Stachelbeere, Holunder und Honig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste einen Schluck probieren bevor ich meinen Sohn zu Bett gebracht habe und dieses Fruchtbouquet setzte sich am Gaumen fort, wunderbar ausgeglichen, expressiv mit 14 Prozent Alkohol, schwer aber nicht zu sehr, nicht so aufgesetzt wie mancher Sauvignon Blanc aus Neuseeland oder Kalifornien sondern mit feiner, komplexer Struktur. Göttertrank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich meinen Sohn zu Bett brachte fragte er mich, was ich im Mund hätte und ich meinte, ich hätte nichts im Mund, wonach ich denn riechen würde und er sagte, ich würde nach Mango riechen und tatsächlich, dieser eine Schluck hatte meinen ganzen Mund noch viele Minuten später mit Mango ausgefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Schwelgerei nun zu einem Ende zu bringen kann ich nur feststellen, dass dieser Tasnim für mich die Referenz darstellt, für mich  und nur davon kann ich reden  ist es bisher das beste Beispiel dafür, was man aus dieser Rebsorte herausholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum Tasnim? Im Koran heißt es: »Auf weichen Diwanen ruhend blicken sie um sich; voll Freude trinken sie reinen, gut versiegelten Wein, dessen Satz schierer Moschus ist; [...] ein Wein gemischt mit Wasser der Quelle Tasnim, an der sich die Beglückten erquicken [...] und es warten Ihrer die schwarzäugigen Huris, keusch wie verborgene Perlen, als Lohn für ihre Taten.« &lt;br /&gt;
Und Loacker: »Die Überschreitung des Verbotes Wein zu trinken bedeutet im Koran bei Lebzeiten Sünde, nach dem Tode - im Paradies - träumt man vom Genuss des Weines, verdünnt mit Wasser aus der Quelle Tasnim. Beim Trinken unseres Tasnim Sauvignon blanc erleben wir die Sensation eines beinahe paradiesischen Trunkes. Aus diesem Grunde haben wir diesem Wein den Namen Tasnim gegeben.«</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Weissweine+Italien&quot;&gt;Weissweine Italien&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-12T20:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4343988/">
    <title>Allesverloren Shiraz 2005 und so weiter</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4343988/</link>
    <description>Ich arbeite sehr gerne abends. Wenn ich meinen Sohn ins Bett gebracht habe nachdem wir den Nachmittag zusammen verbracht haben setze ich mich so gegen Acht wieder an den Schreibtisch. Ich kann das tun, da ich im Wesentlichen von zu Hause aus arbeite.&lt;br /&gt;
Nun hatte ich mir angewöhnt des Abends dann auch eine Flasche Wein zu öffnen oder den Rest vom Vortag ins Glas zu schütten. Ich dachte, es ist gemütlicher, es arbeitet sich leichter, ja beschwingter und wenn man eh kreativ sein soll baut der Wein Barrieren ab. &lt;br /&gt;
Jetzt habe ich das nach den Sommerferien mal sein lassen. Ich trinke nur noch an den Wochenenden und da auch nicht mehr als vorher. Ich schlafe besser und stehe erfrischter auf. Auch wenn ich abends praktisch nie mehr als zwei Gläser getrunken habe habe ich mich an dieses Ritual schnell gewöhnt und es hat mir letzlich nicht gutgetan. Nun mache ich die Flaschen also am Wochenende auf. Und die darf dann ruhig mal was teurer sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe so das Gefühl, dass ich Weine immer besser verstehe und nach 13 Jahren Weininteresse langsam dahin komme mich ans Auserlesenere zu wagen. Ich habe mir damit Zeit gelassen, bewußt. Ich habe mir lange klare Grenzen gesetzt, was ich für Wein ausgebe und was nicht. Ich bin nun dabei die Grenzen etwas hoch zu schrauben und zu schauen, was sich in den oberen Preisregionen so bietet was ich unten nicht finde.&lt;br /&gt;
Ich mache mir keine Illusionen. Dort findet sich genauso viel überteuerter Hip-Hop-Wein wie im unteren Preissegment auch. Und es wird gleichzeitig ärgerlicher. Ich habe nur das Gefühl, dass ich es mittlerweile wirklich würdigen kann, wenn ein Wein, der wirklich gut gemacht ist und aus der Masse hervorsticht dann auch viel kostet. Denn ich weiss, wieviel Arbeit es sein kann, solch einen Wein herzustellen. Und wieviel Zuneigung des Winzers zu seinem Wein es noch zusätzlich bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber schreibt übrigens &lt;a href=&quot;http://drinktank.blogg.de/&quot;&gt;Mario Scheuermann&lt;/a&gt; in seinem neuen Buch sehr anschaulich. Ich habe erst wenige Kapitel gelesen und mag es gerne was er schreibt. Es ist nicht nur fundiert sondern leicht, es ist nicht reisserisch sondern essayistisch. Und es macht mich manchmal traurig, dass letztlich für ihn die großen Weine, also die, an denen sich alles andere orientieren muss, die sind, die ich nie trinken werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was soll es. Es gibt auch für meinen Geldbeutel immer wieder etwas Schönes zu endecken. Wie eben kürzlich schon angedeutet die Rieslinge von &lt;a href=&quot;http://www.weingut-weingart.de/&quot;&gt;Florian Weingart&lt;/a&gt;. Oder die neue Generation biodynamisch ausgebauter Rieslinge von &lt;a href=&quot;http://www.buerklin-wolf.de/fs_intro.htm&quot;&gt;Dr. Bürklin-Wolf&lt;/a&gt;. Eine Begegnung mit dem ersten Wein der neuen alten Schule, genannt Ruppertsberg Riesling 2003 beschreibtauch Herr Scheuermann in oben erwähntem Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, und da war da noch gestern Abend das Gefühl, außer der Reihe doch mal wieder eine Flasche aufmachen zu wollen  mitten in der Woche. Und warum sollte ich diesem Gefühl nicht nachgeben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe einen 2005er &lt;a href=&quot;http://www.allesverloren.co.za/thewines.html&quot;&gt;Allesverloren&lt;/a&gt; Shiraz geöffnet und dekantiert. Vorab aber mal direkt einen Schluck ins Glas geschüttet da ich wissen wollte wie er sich entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst natürlich sehr verschlossen, eher ruppige Tannine und Holz. Das hatte ich nicht anders erwartet. &lt;br /&gt;
Relativ schnell aber öffnet sich dieser rubinrote Tropfen. Er ist weit weniger ein Ungetüm als ich erwartet hatte. Weder sticht das Holz zu stark heraus, noch wirkt er schwer und undurchschaubar. Nicht schwarzrot wie so mancher Australier, eher ein dunkles Rubin. Auch die Frucht wird mir nicht um die Ohren geknallt und den Alkohol rieche ich kaum heraus. Obwohl er 14.5% Vol. besitzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer halben Stunde Belüftung ist es ein anderer Wein. Schwarzer Pfeffer steigt mir in die Nase und ein klein wenig Johannisbeere. Der Holzton ist fast verschwunden bis auf einen letzten Hauch Vanille. Der Wein jedoch sollte auch gar kein Eichenholzmonster werden. 30 % des Weines sechs Monate in neuen Barriques haben genügt um diese Struktur zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat wirklich eine schöne Struktur. Also, bin ich vom Schreibtisch aufgestanden, habe mir Mario Scheuermanns &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Wein-Zeit-Von-Kultur-Genie%C3%9Fens/dp/3936682216/ref=pd_bbs_sr_1/028-1973646-1924507?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1192187808&amp;sr=8-1&quot;&gt;Buch&lt;/a&gt; genommen und mich in den Sessel gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wein ist einer der wirklich schönen Shiraz. Er kommt mir viel eher französisch vor als Neue-Welt. Die Franzosen sind allerdings meist noch ein bisschen ruppiger, würziger und wenn es ein guter gemachter Chateauneuf ist oder ein Hermitage, dann ist das noch mal eine Welt für sich. Mir fällt dabei ein, dass ich im letzten Jahr mal einen Hermitage »La Chapelle« von Jaboulet probieren durfte. Und das ist für mich seit dem das Maß der Dinge was den Syrah angeht. &lt;br /&gt;
Aber es ist nicht schlimm, dass der Allesverloren diese Tiefe und diesen Charakter nicht hat. Der Wein schmeichelt ohne zu gefällig zu sein. Er ist gut strukturiert, vielschichtig und war einfach gut dazu geeignet meinen Tag ausklingen zu lassen. Und für einen Preis um die 10 bis 12 Euro ist der Wein wirklich ein Schöner.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/S%C3%BCdafrika&quot;&gt;Südafrika&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-12T10:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4336491/">
    <title>Weinrallye #4: El Grifo Malvasia</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4336491/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;60&quot; alt=&quot;weinrallye_14&quot; width=&quot;120&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/weinrallye_14.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die nächste Runde der Weinrallye hat Mario Scheuermann vom &lt;a href=&quot;http://drinktank.blogg.de/&quot;&gt;Drink Tank&lt;/a&gt; eingeleitet und sich für Vulkanweine entschieden.&lt;br /&gt;
Da ich gerade nicht so viel Zeit hatte durch die Weinläden zu wandern habe ich mich an meinen letzten Lanzarote-Urlaub und den Besuch des Weingebietes von La Geria erinnert, im Netz nachgeschaut wo es eine Malvasia von &lt;a href=&quot;http://www.elgrifo.com/&quot;&gt;El Grifo&lt;/a&gt; gibt und den besorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bodega El Grifo wurde 1775 gegründet und ist damit der älteste Weinbaubetrieb auf Lanzarote. Die Bodega leistet sich ein eigenes Museum in das jährlich zigtausende Touristen strömen. Die Art des Weinbaus ist auch wirklich aussergewöhnlich. Die Rebstöcke wachsen jeder für sich in kleinen Einzelkratern in einer schwarzen, mondähnlichen Landschaft auf. Die weinbauern graben drei Meter tiefe Löcher, pflanzen den Stock, bedecken den Boden mit schwarzem Stein und umkleiden den Trichterrand mit größeren Steinen. Die Asche speichert die Wärme, den Tau und den seltenen Regen. Die Mauern schützen die Mulden gegen den Nordostwind und das Austrocknen. Insgesamt trotzen die Bodegas dem kargen Land ca. 3 Mio. Kilo Trauben pro Jahr ab. Das ist aller Achtung wert, reicht aber nicht, um den Durst der Einheimischen und der Touristen zu stillen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;La Geria&quot; height=&quot;326&quot; alt=&quot;La Geria&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/presse-stut-geria.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu El Grifo und der Qualität des Weines. El Grifos Etikett wurde vom »Inselheiligen«, dem Künstler Cesar Manrique gestaltet dessen Objekte und Gebäude man überall auf der Insel findet. Die Qualität der Weine ist besser als ich, ehrlich gesagt, erwartet habe. Angebaut werden Weiß: Malvasía, Burra Blanca, Listán Blanco, Moscatel, Pedro Ximénez, Breval und Rot: Negramoll, Listán Negro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/malva_seco.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;El Grifo Malvasia Seco&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;El Grifo Malvasia Seco&quot; width=&quot;42&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/weinwelt/images/malva_seco.jpg&apos;,167,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/malva_seco_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich für den bekanntesten entschieden auch deswegen weil ich den noch bekommen habe, den trockenen Malvasia. Gelb mit einem Tick grün in der Farbe. Duft nach einem kleinem bisschen Holunder und Rosen, dominant aber eher Melone und Pfirsich. Ähnlich am Gaumen. Gut strukturiert und frischer und säurestärker als der Nase nach erwartet. Das ist keine Touristenplörre sonder ein ganz gut ausbalancierter Wein. Trotzdem habe ich eher das Gefühl, dass das so ein Wein ist, der eindeutig besser dort schmeckt, wo er angebaut wird. Ein Besuch dort lohnt sich jedenfalls. &lt;br /&gt;
So, und jetzt mal schauen für welche Weine sich die anderen so entschieden haben</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Weinrallye&quot;&gt;Weinrallye&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-10T07:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4336413/">
    <title>Die Art des Dekantierens</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4336413/</link>
    <description>Stephan Reinhardt weist in seinem Artikel für die Süddeutsche online darauf hin, dass es nicht nur interessant oder förderlich sein kann, Rotweine zu dekantieren sondern vor allem auch körperreiche Weissweine. Dem kann ich nur beipflichten. Einem großen Silvaner oder einer Riesling-Spätlese oder Auslese tut Luft häufig enorm gut und ich bin immer wieder überrascht, wie deutlich sich Qualität noch mal ändert. &lt;br /&gt;
Allerdings, und das ist ja eigentlich ganz angenehm, scheidet sich auch viel schneller die Spreu vom Weizen denn es gibt Weine, die voller Kraft daher kommen und nach dem Dekantieren in sich zusammenfallen, die Angeber!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelesen &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/leben/artikel/57/136784/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Abschweifungen%2C+Web&quot;&gt;Abschweifungen, Web&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-10T07:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4331122/">
    <title>Heiner Sauer, Pfalz, Weißburgunder 2006</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4331122/</link>
    <description>Leicht grünlich-gelbe Farbe im Glas, typische Weissburgunderfarbe. Nase sehr verhalten, wenn überhaupt dann etwas unangenehmer Geruch nach Erbrochenem vom Kind, also etwas Milchsaures. Aber nur ganz leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Gaumen ebenfalls verhalten. Etwas grüne Birne vielleicht und Gras. Leicht unangenehme Säure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt eher enttäuschend.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/weissweine+deutschland&quot;&gt;weissweine deutschland&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-08T15:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4328097/">
    <title>Villa di Geggiano, Chianti 2005</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4328097/</link>
    <description>Dies ist die letzte Flasche Wein aus dem Probierpaket von Delinat. Und neben dem Blaufränkisch finde ich diesen einfachen Chianti am überzeugendsten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönes Sangiovese-Kirschrot. Leichter Duft nach Kirsche. Ein kleines bisschen dunkler Pfeffer und eine angenehme Würze. Frisch-fruchtig auf der Zunge und, wie auch auf der &lt;a href=&quot;http://www.delinat.com/weine/2624.05.html&quot;&gt;Delinat&lt;/a&gt;-Seite beschrieben, mit würzigem Abgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit für das Paket: Die klassischen Weine bzw. sortenreinen Gewächse sagten mir stärker zu als die Blends. Schön der Chianti und der Blaufränkisch. Ebenfalls der Bordeaux, wenn auch zu teuer wie ich finde. Der Wein aus der La Mancha fiel komplett durch, der Sizilianer und der Wein von Albet y Noya waren mir zu modern gemacht. Für den Preis von 35 Euro lohnt es sich allemal die Weine zu probieren. Und dabei auch mal das Gesamtprogramm von Delinat zu betrachten.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Rotweine&quot;&gt;Rotweine&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-07T18:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4325700/">
    <title>Baron de Roubiac, Bordeaux 2005</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4325700/</link>
    <description>Auch dieser einfache Bordeaux stammt aus der Delinat-Kiste. Er ist ein einfacher aber sauber gemachter Vertreter seiner Provinienz. &lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.delinat.com/weine/3566.05.html&quot;&gt;Kurzbeschreibung&lt;/a&gt; und Degustationsnotiz bei Delinat kann mir aber nur ein Lächeln abringen. Abgesehen davon, dass ich den Wein kaum im Sortiment gefunden hätte da er unter Elsass abgespeichert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht von »Juwel mit [] vielschichtigen Bukett und [] Eleganz, intensives Bukett nach Waldbeeren, Kirschen und Paprika, würzige Pfeffernoten, Zartbitterschokolade; weicher Auftakt, schöne Fülle am Gaumen, elegantes Finale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die Kirche im Dorf lassen entströmt dem Glas ein Hauch von Beeren und Pfeffer. Der Geschmack lässt vermuten, dass der Cabernet-Anteil zu Merlot bei ca. 60% zu 40% liegt. Wie gesagt, sauber und andrett kommt er daher, der Baron. Und würde er so was um die 5 bis 6 Euro kosten fände ich das auch in Ordnung. 9.90 Euro sind mir auch für das gute Gewissen im Glas eindeutig zu viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch ein Tip: Bei Bordeaux und Bio kann ich folgende Weine sehr empfehlen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chateau Chavrignac baut seit 30 Jahren biologisch Bordeaux an. Die Weine werden ausnahmslos in Edelstahlfässern ausgebaut. Diese Weine sind unter 8 Euro zu haben. Sie sind blitzsauber gemacht, sehr harmonisch und spiegeln auf ihrem Niveau das Besondere des Bordeaux hervorragend wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teurer ist der Château Barrail des Graves St Emilion AOC. der liegt so bei 11.50 bis 12.50 Euro. Ist aber auch einen Tacken komplexer, tiefer, im Holz ausgebaut, aber nicht in Barriques. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, weiter oben gibt es dann noch Jacques Blanc und Chateau de Puy, aber das liegt dann jenseits der 20 Euro.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/bordeaux&quot;&gt;bordeaux&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-06T18:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4325378/">
    <title>El Molino, La Mancha 2006</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4325378/</link>
    <description>Der Wein erinnert mich an Teer und Straßenbau. Das kann ja vorkommen bei jungen Tempranillo oder Syrah. Dazu kommt allerdings eine seltsam grasige Note. Ich habe das Gefühl, dass die Reben zu früh geerntet wurden. In meinem Glas schwimmt zudem eine schwer zu definierende glibbrige Substanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm. Das kippe ich dann mal lieber weg. Dann lieber Weine von Parra Jimenez wenn es La Manchasein soll. Und die sind auch Bio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefunden ebenfalls im &lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/stories/4322726/&quot;&gt;Herbstzeitlosenpaket&lt;/a&gt; bei Delinat.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Spanien&quot;&gt;Spanien&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-06T12:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4324612/">
    <title>Vinya Laia, Albet y Noya, Katalonien 2005</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4324612/</link>
    <description>Die Weine von Albet y Noya begleiten mich schon lange auf meinem Weinweg. Sie  gehörten mit zu den ersten Bio-Rotweinen die ich kennen- und schätzen gelernt habe. Und auch die Brüder selbst, die ich mal beim damaligen deutschen Importeur Vivolovin traf waren überaus sympathisch und man sah das Feuer in ihren Augen wenn Sie über ihre Art, Wein zu bereiten gesprochen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität ihrer Cavas, vor allem der Premium-Cavas ist exzellent und die Cava ziehe ich jedem Supermarkt-Champagner vor. Die Col.lectio genannten sortenreinen Weine zeigen, welches Potential Xarrelo oder Syrah neben den klassischen Sorten wie Tempranillo oder Garnacha besitzen. Die Reserva Marti finde ich betörend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Delinat-Herbstweinpaket gab es nun den Vinya Laia, eine Mischung aus Garnacha, Tempranillo und ein wenig Cabernet.&lt;br /&gt;
Eine schöne rubinrote Farbe, Duft nach ein wenig Süsskirsche, Vanille und Orange. Im Geschmack ähnlich: Süsskirsche und weiche Vanille mit einem Ticket Cointreau. Der Wein ist extrem weich. Eine Smoothie quasi. Das gefällt mir an ihm auch nicht. Er war schnell getrunken, sehr schnell weil er einfach keinen Widerstand geboten hat.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Rotweine+Spanien&quot;&gt;Rotweine Spanien&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-06T09:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4324338/">
    <title>Samstag, 6. Oktober, morgens um Acht</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4324338/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;kuechenfensterblick&quot; width=&quot;266&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/kuechenfensterblick.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blick aus dem Küchenfenster</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Abschweifungen&quot;&gt;Abschweifungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-06T08:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4309284/#4323659">
    <title>Ich hatte den Eindruck, dass er ganz gut klar kommt. :-)</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4309284/#4323659</link>
    <description>Ich hatte den Eindruck, dass er ganz gut klar kommt. :-)</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-05T19:58:26Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4322726/#4323654">
    <title>:-D</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4322726/#4323654</link>
    <description>:-D</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-05T19:57:13Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4323119/">
    <title>Wenn man den Überblick im Weinkeller verliert</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4323119/</link>
    <description>kann das schon eine traurige Sache sein für jemanden wie mich der einige Weine, die längst das Zeitliche gesegnet hat, gerne getrunken hätte.&lt;br /&gt;
So geschehen die Woche bei einem Freund der locker an die 100 Weine im Keller liegen hat aber irgendwann, vielleicht  im Jahr 2003?, den Überblick ein wenig verloren hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lagen dort noch ein halbes Dutzend Novello, also die italienische Version des Primeur, aus dem Jahr 2002, einige Chianti Classico, unter anderem der von mir verehrte Cetinale, aber auch einige von Sensi, einige Shiraz und diverse Bordeaux Superieur und Crus Bourgeois aus den Neunzigern. Die waren alle hin bzw. deutlich über ihren Höhepunkt. Leider auch einige Vacqueras der Domaine Le Clos du Caveau. Um die tat es mir besonders leid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fest steht, dass ich da mal häufiger hin muss um mitzuhelfen die Weine zu trinken, die noch gut sind. Das wäre ja sonst zu ärgerlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittwoch haben wir jedenfalls locker Weine für 200 Euro weggekippt.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Abschweifungen&quot;&gt;Abschweifungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-05T16:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4322726/#4322887">
    <title>Ich hasse dich :D</title>
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    <description>Ich hasse dich :D</description>
    <dc:creator>holgi</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 holgi</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-05T15:13:07Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4322750/">
    <title>Villa Dorata, Sicilia IGT 2006</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4322750/</link>
    <description>Der Sizilianer aus dem unten beschriebenen Paket von Delinat ist ein einfacher Vertreter seines Fachs. Sauber gemacht, kirschig, ein wenig orangig. Neben Nero d&apos;Avola gibts Merlot und Cabernet. Da bin ich mir gar nicht sicher ob ihm das so gut tut. Der Nero hätts auch getan. Na ja. Alle mal ok der Vino.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Rotwein+Italien&quot;&gt;Rotwein Italien&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-05T14:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4322726/">
    <title>Herbstweinpaket bei Delinat</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4322726/</link>
    <description>Bei &lt;a href=&quot;http://www.delinat.com/&quot;&gt;Delinat&lt;/a&gt;, einem der größeren Versender von Bio-Weinen gibt es ein &lt;a href=&quot;http://www.delinat.com/herbstweine/&quot;&gt;Rotweinpaket&lt;/a&gt;, bestehend aus sechs Flaschen zum günstigen Preis von 35 Euro. Ein guter Lockvogel den ich mir auch prompt nach Hause geholt habe. &lt;br /&gt;
Es gibt einen Wein aus der La Mancha, einen aus Katalonien, einen aus dem Chianti, einen aus Sizilien, einen aus dem Burgenland und noch nen Bordeaux dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Meinklang Blaufränkisch habe ich mich schon kurz &lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/stories/4306234/&quot;&gt;geäußert&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Abschweifung%3A+Weinl%C3%A4den&quot;&gt;Abschweifung: Weinläden&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-05T14:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4322220/">
    <title>Walter Kempowski,  5. Oktober 2007</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4322220/</link>
    <description>Einer der großen deutschen Schriftsteller, einer der die Seele der Deutschen in den Jahren des Krieges und des Nachkrieges auszuloten suchte in immer neuen Varianten, der in unglaublicher Akribie ein Tagebuch dieses Landes geführt hat ist tot.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=1220554&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; eines seiner letzen Interviews.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Abschweifungen&quot;&gt;Abschweifungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-05T12:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4315751/">
    <title>Free Burma</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4315751/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://free-burma.org&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;350&quot; alt=&quot;Freeburma&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/Freeburma.gif&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Abschweifungen&quot;&gt;Abschweifungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-03T11:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4309284/#4310222">
    <title>Liebe zum Wein...</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4309284/#4310222</link>
    <description>Mit der Liebe, dass ist ja so eine Sache. Ich hoffe Florian Weingart ist auch fähig zur Selbstliebe. Und lebt von seinem Einkommen nicht sehr viel schlechter als seine Kunden. Vielleicht sind 11.- Euro der realere Preis. Aber ich freue mich selber natürlich auch, wenn ich eine geniale Spätlese für wenig Geld ins Glas bekomme.</description>
    <dc:creator>LarsB</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 LarsB</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-01T17:52:21Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4309284/">
    <title>Die Weine von Florian Weingart</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4309284/</link>
    <description>Eigentlich wollte ich mich &lt;a href=&quot;http://www.weingut-weingart.de/&quot;&gt;dort&lt;/a&gt; ja mit &lt;a href=&quot;http://holgi.blogger.de/&quot;&gt;Holgi&lt;/a&gt; treffen doch fuhr ich gestern mit Vater und Sohn an Spay vorbei und dachte, dass ich ja dann auch mal kurz dort halten könne da mein Vater eh auch gerne Riesling trinkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eine gute Entscheidung denn der Herr Weingart ist praktisch restlos ausverkauft und das, obwohl Gault Millau und Eichelmann und so noch gar nicht erschienen sind. Wenn die erscheinen gibt es bei Weingarts nix mehr zu holen. Also aus dem gesamten Angebot an trockenen und halbtrockenen Weinen gab es nur noch die »Schloß Fürstenberg Riesling Spätlese« trocken. Dann noch alle süss-fruchtigen und Auslesen, Trockenbeerenauslesen usw. Die Kabinettweine? Alle weg. Die Spätlesen aus den Bopparder Lagen ebenso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/ausverkauft.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;77&quot; alt=&quot;ausverkauft&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/weinwelt/images/ausverkauft.jpg&apos;,550,424);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/ausverkauft_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, es hätte schlimmer kommen können denn den Fürstenberg möchte ich mal so beschreiben: Der Wein duftet nach frischem und eingelegten und kandiertem Steinobst in einem Mineralmantel. Er ist sehr saftig im Mund, dabei klar und mit viel Mineralität und feiner Säure. Der Wein hallt lange nach, er hat eine tolle Substanz und Balance. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kostet sage und schreibe 6 Euro 50 und ich würde einmal behaupten, dass es einen solchen Riesling zu dem Preis eigentlich gar nicht geben dürfte und man ihn wohl auch anderswo nicht findet. Das ist zwar ziemlich hochgegriffen aber ich habe schon so einiges aus dem Rheingau, aus Rheinhessen oder von der Mosel getrunken und denke, dass man für einen solchen Wein dort mindestens 11 Euro bezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist nicht das Preis- Leistungsverhältnis von dem ich hier schwärme sondern die Rafinesse, mit der Florian Weingart diese Weine macht. Und er hat dies hinbekommen in dem so schwierigen Jahrgang 2006 wo viele andere Winzer ein wenig aufstecken mussten. Das alles ging natürlich auf Kosten der Menge und in der Tat konnte Weingart nur knapp halb so viel Wein verkaufen wie im Jahr davor. Trotzdem hat er die Preise nicht erhöht obwohl er es  gemässen an der Qualität  durchaus ohne weiteres gekonnt hätte. Das ist nett, sehr nett so gar und ich meine darin eine Liebe zum Wein und zu den Mitmenschen erkennen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dann noch den Fürstenberg in seiner fruhtig-süssen Variante probiert. Das ist ein Wein von dem ich genau ein Glas trinken kann aber das ist so wie bei einem Stout. Dieses Glas ist perfekt. Und so also der süsse Fürstenberg mit einer ähnlichen Kernobstkomponente mit etwas mehr Geschmack nach Kandiertem. Ein paar Gerbstoffe, genügend Mineralik und ein langer, süsser Abgang. Einfach schön!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spätburgunder, barriqueausgebaut ist in seinem ersten Jahr und das schmeckt man. Die Fässer sind noch jung und alles ist in diesen frischen Fässern ausgebaut. Dementsprechend schmeckt der Wein gegrillt. Da muss man wohl noch etwas warten aber ich bin mir sicher, dass ich nicht wegen der Roten im nächsten Jahr wieder bei Weingarts auf der Matte stehen werde und zwar im Mai, wenns noch alles gibt. Bis dahin muss ich mich begnügen mit zwei Kartons Fürstenberg trocken und einem kleinen Fläschen »Bopparder Hamm Feuerlay« Riesling Auslese 2004, hochfein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spay gehört übrigens zum Weinabaugebiet Mittelrhein, liegt in einer der schönsten Landschaften Deutschlands was man beim UNESCO-Kommitée auch irgendwann gemerkt hat weshalb der dortigen Teil des Rheins komplettament Weltkulturerbe ist. Neben Spay gehören so Städte wie Boppard und Bingen dazu und Orte wie die Loreley. Als Weinanbaugebiet ist es eher ein Stiefkind.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/weissweine+deutschland&quot;&gt;weissweine deutschland&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-01T12:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4308146/">
    <title>Die Heimat der Salmonelle ist nicht ausschliesslich der Kartoffelsalat.&lt;br /&gt;
&lt;br...</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4308146/</link>
    <description>Die Heimat der Salmonelle ist nicht ausschliesslich der Kartoffelsalat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhart Polt</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Abschweifungen&quot;&gt;Abschweifungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-01T07:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4306234/">
    <title>Christophs und Holgis Mixtour, No. 3</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4306234/</link>
    <description>Wir haben uns gestern in &lt;a href=&quot;http://www.cassiusgarten.de/&quot;&gt;Cassius Garten&lt;/a&gt; getroffen. Dieses vegetarische Selbstbedienungsrestaurant in Bonn ist einer meiner Favoriten. Die große Auswahl an angemachten Salaten ist hervorragend, dazu kann man seine Salate auch selbst zusammenstellen und es gibt eine täglich wechselnde Auswahl an warmen Gerichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirklich Besondere ist aber, dass man eine Viertelstunde vor Ladenschluß abends um 19.45 Uhr eine 1-Liter-Dose, oder mehrere, füllen kann nach Wahl und man zahlt dann 2.80 Euro. Das man um die Uhrzeit nicht mehr Leute antrifft wundert mich. Denn die Theken sind meist noch sehr gut gefüllt. So haben wir uns dort also unser Abendessen zusammengestellt. Für meinen Sohn gab es Pfannkuchen, wir hatten Gemüsebratlinge, Sauerkraut und Kartoffelbrei, Kürbisgemüse, Möhren und Salate. Köstlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu und danach gabs dann zuhause Weine von Michlits. Das sind biologisch-dynamisch angebaute Weine vom Neusiedlersee/Burgenland, vermarktet unter dem Namen Meinklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir waren schon länger die hervorragend gestalteten Etiketten aufgefallen. Das unterscheidet viele österreichische Winzer von den meisten Deutschen. Und häufig ist der Wein in den Flaschen auch von sehr guter Qualität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/Meinklang-Blaufraenkisch.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Meinklang-Blaufraenkisch&quot; width=&quot;89&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/weinwelt/images/Meinklang-Blaufraenkisch.jpg&apos;,355,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/Meinklang-Blaufraenkisch_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch bei Meinklang. Zunächst gab es den Blaufränkisch. Im Glas Zwetschgenrot. Geruch nach reifen Beeren, dazu ein wenig Veilchen und Leder. Schön eingebundenes Tannin, aromatisch. ein angenehmer Wein für knapp unter 10 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/Meinklang-Zwerest.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Meinklang-Zwerest&quot; width=&quot;82&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/weinwelt/images/Meinklang-Zwerest.jpg&apos;,329,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/Meinklang-Zwerest_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach dann der Zwerest 2002. Benannt nach einer besonderen Lage von warmen Lössboden mit hohem Kiesanteil. Der Wein wird aus Zweigelt gekeltert, dazu Cabernet Sauvignon, ein wenig Blauburgunder und Merlot. Ausgebaut in hiesiger pannonischer Eiche.&lt;br /&gt;
In der Beschreibung war von Duft nach Räucherspeck, reifer Peperoni, Orangenschalen und Nelke die Rede. Um ehrlich zu sein: Räucherspeck und Nelke konnten wir nicht finden. Orange ein wenig, vielleicht ein bisschen Zeder und etwas von Kellermuff, sagt Holger, ichch meine ja eher ein bisschen Waldpilze in der Nase gehabt zu haben. Waldpilze nach Regen im Unterholz &lt;br /&gt;
Der Wein war jedenfalls eine Herausforderung und wir sind beide der Meinung, dass wir ihn noch mal trinken müssen. Er ist zweifelsohne gut gemacht. Sehr harmonisch, schöne Struktur, weiches Tannin, süss aber nicht zu süss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wein hat bei der Biofach Aufsehen erregt weil er die Goldmedaille für im Barrique ausgebaute Weine errungen hat. Das ist für Bioweine auf diesem im stärker umkämpften Markt schon ein Renomée. Ganz nachvollziehen kann ich die Wertung noch nicht aber dafür brauche ich vielleicht etwas länger oder einen zweiten Anlauf. &lt;br /&gt;
Der Wein kostet zwanzig Euro und wir waren uns nicht schlüssig, ob sich diese zwanzig Euro wirklich lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach haben wir noch den &lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/stories/4306073/&quot;&gt;»Altos de Inurrieta«&lt;/a&gt; probiert der uns gutgefallen hat, Holgi besonders. Der Unterschied ist jedoch bemerkenswert. Auch der Altos ist zweifelsohne gut gemacht  aber viel vordergründiger. In den Zwerest muss man sich erst einfinden, eindenken. Er ist sehr viel komplexer.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Mixtouren&quot;&gt;Mixtouren&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-29T19:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weinwelt.twoday.net/stories/4306073/">
    <title>Inurrieta »Altos de Inurrieta«, Reserva, 2003</title>
    <link>http://weinwelt.twoday.net/stories/4306073/</link>
    <description>Dies ist der letzte Wein aus dem Angebot der Bodegas Inurrieta die ich an dieser Stelle probiert habe. Den Rosado, der einer der Besten ganz Spaniens sein soll, hebe ich mir für den nächsten Sommer auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altos, gekeltert aus 50% Cabernet und 50% Merlot ist mehr noch als die Crianza, wo es noch zusätzlich einen Anteil Graciano gibt, die Bordeaux-Herausforderung. Die Reserva gibt es für 12.80 Euro, einen Cru Bourgeois der diesen Namen auch verdient im Moment kaum unter 25 Euro. Der Vergleich hinkt natürlich. Diese Reserva ist kein Bordeaux aber ein gut gemachter Blend. Er ist keine wirkliche Herausforderung an einen Bordeaux-Kenner, vielmehr ein Wein, der es mit den süffigen Bordeaux aufnimmt  das allerdings spielend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/Inurrieta_Reserva.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;83&quot; alt=&quot;Inurrieta_Reserva&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/weinwelt/images/Inurrieta_Reserva.jpg&apos;,400,333);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weinwelt/images/Inurrieta_Reserva_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist relativ elegant und nicht übermässig konzentriert. Die Trauben sind reif gelesen worden  ich meine reif. Nicht überreif. Und das macht Spaß. Der Wein wirkt frischer als die Crianza die ich gerade noch mal im Glas habe während ich das hier schreibe. Die Crianza wirkt ein wenig marmeladiger, der Geschmack ist mir fast zu süss. Bei der Reserva ist das nicht der Fall. Der Wein wirkt noch fast jung, der Geschmack fängt einen Hauch von Teer auf  wie ein sehr junger Syrah oder Tempranillo. Aber nicht störend. Johannisbeere und Brombeere und ein wenig Kirsche in der Nase und am Gaumen, mit ein wenig Leder dazu. &lt;br /&gt;
Sehr überzeugend.</description>
    <dc:creator>austerlitsch</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://weinwelt.twoday.net/topics/Spanien&quot;&gt;Spanien&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 austerlitsch</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-29T18:50:00Z</dc:date>
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